Fies vorverurteilt und skeptisch beäugt: der Kinowochenvorblick
Diese Woche: JUGEND OHNE JUGEND von Francis Ford Coppola
Warum dieser Film komisch klingt:
Punkt 1. Filme mit Tim Roth sind häufig komisch, und Tim Roth auch! Ok, manchmal ist er auch genial, aber das geht ja oft Hand in Hand.
Aber dann, Punkt 2. Die Hauptfigur ist ein Sprachwissenschaftler! Ein was? Seit wann sind denn Sprachwissenschaftler cool? (LinguistInnen unter meinen LeserInnen - bitte entschuldigt).
Und was kommt als nächstes? Die Hauptfigur ist ein Hundesitter? Ein Industriekaufmann? Ein Energiewirt? Naja, bei Andreas Dresen vielleicht.
Punkt 3. Eine kafkaesk-faustische Grundidee: Der Wissenschaftler verzweifelt am Leben, weil er die Ursprache nicht findet und obendrein mal sitzen gelassen wurde. Dann trifft ihn der Blitz und er ist plötzlich wieder jung.
Punkt 4. Alexandra Maria Lara. Seufz. Mal wieder als rehäugige Geliebte in historischem Kostüm, vermutlichem mit allerlei Hauch in der Stimme. Diese trifft der Linguist, nachdem der Blitz ihn, und sie sieht aus wie seine ehemalige Geliebte oder ist es auch. Und sie spricht - oh Wunder - obendrein alle Sprachen der Welt. Irgendwie fällt mir da Austers "Stadt aus Glas" ein, da gehts doch auch um die Ursprache. Unter anderem. Das konnte ich auch nur in Comicform konsumieren...
Punkt 5. Außerdem wird Tim Roth noch von den Nazis gejagt. Gäääähn.
Punkt 6. Die Romanvorlage schrieb ein Rumäne. Muss ich noch mehr sagen?
Punkt 7: Francis Ford Coppola. Wer weiß, ob er's noch kann?
Das Fies vorverurteilt und skeptisch beäugt Fazit:
...Wollen wir jugendverliebte Gesellschaft wirklich einen Film sehen, der "Jugend ohne Jugend" heißt? Das könnt ihr euch wohl selbst beantworten!
Warum dieser Film komisch klingt:
Punkt 1. Filme mit Tim Roth sind häufig komisch, und Tim Roth auch! Ok, manchmal ist er auch genial, aber das geht ja oft Hand in Hand.
Aber dann, Punkt 2. Die Hauptfigur ist ein Sprachwissenschaftler! Ein was? Seit wann sind denn Sprachwissenschaftler cool? (LinguistInnen unter meinen LeserInnen - bitte entschuldigt).
Und was kommt als nächstes? Die Hauptfigur ist ein Hundesitter? Ein Industriekaufmann? Ein Energiewirt? Naja, bei Andreas Dresen vielleicht.
Punkt 3. Eine kafkaesk-faustische Grundidee: Der Wissenschaftler verzweifelt am Leben, weil er die Ursprache nicht findet und obendrein mal sitzen gelassen wurde. Dann trifft ihn der Blitz und er ist plötzlich wieder jung.
Punkt 4. Alexandra Maria Lara. Seufz. Mal wieder als rehäugige Geliebte in historischem Kostüm, vermutlichem mit allerlei Hauch in der Stimme. Diese trifft der Linguist, nachdem der Blitz ihn, und sie sieht aus wie seine ehemalige Geliebte oder ist es auch. Und sie spricht - oh Wunder - obendrein alle Sprachen der Welt. Irgendwie fällt mir da Austers "Stadt aus Glas" ein, da gehts doch auch um die Ursprache. Unter anderem. Das konnte ich auch nur in Comicform konsumieren...
Punkt 5. Außerdem wird Tim Roth noch von den Nazis gejagt. Gäääähn.
Punkt 6. Die Romanvorlage schrieb ein Rumäne. Muss ich noch mehr sagen?
Punkt 7: Francis Ford Coppola. Wer weiß, ob er's noch kann?
Das Fies vorverurteilt und skeptisch beäugt Fazit:
...Wollen wir jugendverliebte Gesellschaft wirklich einen Film sehen, der "Jugend ohne Jugend" heißt? Das könnt ihr euch wohl selbst beantworten!
Jukie - 15. Jul, 14:46








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