Deutsches in Hollywood
Dass erfolgreiche deutsche Filme in Hollywood noch mal gedreht werden, davon hört man ja immer mal wieder. Filmrechte werden gesichert, Schauspieler genannt. Aber meistens bekommt man die Filme dann doch nicht zu Gesicht, erkennt sie nicht wieder oder hört einfach nie wieder davon. Anders bei "No Reservations", einer demnächst in deutschen Kinos startenden Lovestory. Lasst mich kurz den Inhalt zusammenfassen: Eine superbe, jedoch leicht manische Chefköchin hat sich als Überlebens- und Erfolgsstrategie angewöhnt, niemand an sich heranzulassen und sich nur auf sich selbst zu verlassen. Dann stirbt überraschend ihre Schwester, und sie muss deren junge Tochter aufnehmen - eine Situation, mit der sie zunächst heillos überfordert ist. Währenddessen stellt ihre Chefin einen weiteren Koch ein, dessen Lebensfreude und Gelassenheit die Protagonistin nach einigem Kompetenzgerangel zum Leben erweckt. Das Schicksal geht seinen Gang.
Kommt das irgenjemand bekannt vor? Vielleicht nicht - mir jedoch schon. Das ist der Film "Bella Martha", vor einigen Jahren ein - auch internationaler - Überraschungserfolg. Den sich jetzt Hollywood einverleibt hat. Und wie! Handlungsfolge, Einstellungen, Dialoge - vieles scheint eins zu eins übernommen zu sein. Aber doch nicht wirklich. Und das wirkt ganz schön merkwürdig: Wie eine Übersetzung in eine andere Sprache, aber eben vor allem eine Bildsprache, eine "Konventionensprache". Das Ganze scheint von einem glänzenden Firnis überzogen, größer gemacht, schärfer gemacht, witziger gemacht, romantischer gemacht... Ob es dann allerdings noch genauso funktioniert, ist die andere Frage. Und man muss es auch mal aussprechen: Catherine Zeta-Jones ist nicht Martina Gedeck... Auch wenn sie schon einen Oscar gewonnen hat. Gerade weil... aber lassen wir das. Man wäre vermutlich nicht ohne weiteres auf die Idee gekommen, "Bella Martha" eine romantische Komödie zu nennen... Es war ein Film über eine sehr spezielle Frau, und natürlich ein Film über die Liebe.
Ich werde vermutlich trotzdem nicht umhin kommen, mir "No Reservations" (zu deutsch ganz schrecklich "Rezept für die Liebe" - oder so) anzusehen, weil nämlich neben Zeta-Jones darin das tolle Mädchen aus "Little Miss Sunshine" (Abigail Breslin) sowie mein neuer Held Aaron Eckhart ("Thank You For Smoking", "Black Dhalia") zu sehen sind.
Und hier gibts Trailer: Klick!
Kommt das irgenjemand bekannt vor? Vielleicht nicht - mir jedoch schon. Das ist der Film "Bella Martha", vor einigen Jahren ein - auch internationaler - Überraschungserfolg. Den sich jetzt Hollywood einverleibt hat. Und wie! Handlungsfolge, Einstellungen, Dialoge - vieles scheint eins zu eins übernommen zu sein. Aber doch nicht wirklich. Und das wirkt ganz schön merkwürdig: Wie eine Übersetzung in eine andere Sprache, aber eben vor allem eine Bildsprache, eine "Konventionensprache". Das Ganze scheint von einem glänzenden Firnis überzogen, größer gemacht, schärfer gemacht, witziger gemacht, romantischer gemacht... Ob es dann allerdings noch genauso funktioniert, ist die andere Frage. Und man muss es auch mal aussprechen: Catherine Zeta-Jones ist nicht Martina Gedeck... Auch wenn sie schon einen Oscar gewonnen hat. Gerade weil... aber lassen wir das. Man wäre vermutlich nicht ohne weiteres auf die Idee gekommen, "Bella Martha" eine romantische Komödie zu nennen... Es war ein Film über eine sehr spezielle Frau, und natürlich ein Film über die Liebe.
Ich werde vermutlich trotzdem nicht umhin kommen, mir "No Reservations" (zu deutsch ganz schrecklich "Rezept für die Liebe" - oder so) anzusehen, weil nämlich neben Zeta-Jones darin das tolle Mädchen aus "Little Miss Sunshine" (Abigail Breslin) sowie mein neuer Held Aaron Eckhart ("Thank You For Smoking", "Black Dhalia") zu sehen sind.
Und hier gibts Trailer: Klick!
Jukie - 6. Jul, 08:51








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