Erbauliches aus dem Hause Disney
Im ebenso reichhaltigen wie langweiligen Feiertags-Fernsehprogramm bin ich heute leider an dem Disney-TV-Film SOLDAT KELLY (CADET KELLY, 2002) hängen geblieben, den ich - natürlich aus rein professionellem Interesse - auch bis zum Ende anschauen mußte.
Hier mein Bericht: Kelly (Darling Hilary Duff), lebenslustig und kreativ, kommt auf eine Militärschule, da ihre Mutter den zugehörigen General geheiratet hat. Natürlich hat sie Integrationsprobleme und sogleich eine ranghöhere Erzfeindin, mit der um die Gunst des männlichen Vorzeige-Kadetten (für die Nerds unter uns: "ICEMAN" Shawn Ashmore) gekämpft werden muss. Interessant ist aber vor allem, wie alles ins Lot kommt: Wie etwa Kelly verantwortungsbewusst und teamfähig wird, den steifen Militär-Stiefpapi auflockert (am Ende hat sie schließlich zwei Dads! Patchworkfamilie ahoi), wie sie die Erzfeindin entkrampft und den Beau beeindruckt - dies alles gelingt nur durch das wunderbare Drill-Team, mit dem Kelly den 2. Platz bei der Kadetten-Drill-Meisterschaft holt (der zweite Platz hat bekanntlich mehr pädagogischen Nachdruck) .
Ich halte es allerdings - ohne hier den Pazifisten raushängen lassen zu wollen - doch für einigermaßen merkwürdig, wenn in einem Teeniefilm ganz genretreu (mögliches Vorbild: GIRLS UNITED) Teamgeist und Durchaltevermögen anhand einer militärischen Disziplin vorgeführt werden, bei der man im stundenlangen Drill lernt, besonders kreativ und gleichgeschaltet mit einem GEWEHR zu exerzieren... Es mögen weiße Plastikattrappen sein, aber ein Gewehr ist ein Gewehr ist ein... Ach was solls. Vielleicht wäre die Welt einfach ein bißchen besser und fröhlicher, wenn mehr Jugendliche mit Gewehren jonglieren würden.
Wer bin ich, mich dagegen auszusprechen?
Hier mein Bericht: Kelly (Darling Hilary Duff), lebenslustig und kreativ, kommt auf eine Militärschule, da ihre Mutter den zugehörigen General geheiratet hat. Natürlich hat sie Integrationsprobleme und sogleich eine ranghöhere Erzfeindin, mit der um die Gunst des männlichen Vorzeige-Kadetten (für die Nerds unter uns: "ICEMAN" Shawn Ashmore) gekämpft werden muss. Interessant ist aber vor allem, wie alles ins Lot kommt: Wie etwa Kelly verantwortungsbewusst und teamfähig wird, den steifen Militär-Stiefpapi auflockert (am Ende hat sie schließlich zwei Dads! Patchworkfamilie ahoi), wie sie die Erzfeindin entkrampft und den Beau beeindruckt - dies alles gelingt nur durch das wunderbare Drill-Team, mit dem Kelly den 2. Platz bei der Kadetten-Drill-Meisterschaft holt (der zweite Platz hat bekanntlich mehr pädagogischen Nachdruck) .
Ich halte es allerdings - ohne hier den Pazifisten raushängen lassen zu wollen - doch für einigermaßen merkwürdig, wenn in einem Teeniefilm ganz genretreu (mögliches Vorbild: GIRLS UNITED) Teamgeist und Durchaltevermögen anhand einer militärischen Disziplin vorgeführt werden, bei der man im stundenlangen Drill lernt, besonders kreativ und gleichgeschaltet mit einem GEWEHR zu exerzieren... Es mögen weiße Plastikattrappen sein, aber ein Gewehr ist ein Gewehr ist ein... Ach was solls. Vielleicht wäre die Welt einfach ein bißchen besser und fröhlicher, wenn mehr Jugendliche mit Gewehren jonglieren würden.
Wer bin ich, mich dagegen auszusprechen?
Jukie - 17. Apr, 15:33







