Band of Brothers
Was ist das Problem bei einer komplexen, realistischen Miniserie mit großem Figurenarsenal über eine Fallschirmspringer-Einheit im zweiten Weltkrieg? Richtig, man kann natürlich die Kerle frühestens ab Mitte der Serie auseinanderhalten, geschweige denn sich ihre Namen merken. Vermutlich hab ich schon etliche Tode von wichtigen Figuren verpasst, weil ich das eine Matschgesicht nicht von anderen unterscheiden konnte. Ok, vermutlich wäre das in einer Miniserie über den 1. Weltkrieg noch schlimmer - Grabenkämpfe, noch mehr Matsch und so. Bei "Band of Brothers" sind die Mannen wenigstens zwischendurch mal sauber. Dann wird man allerdings noch dadurch verwirrt, dass man sich fragt, woher man denn diese Schauspieler nun kennt (mal abgesehen von "Burger", Carries Lover Ende der 5. und Anfang der 6. Staffel von "Sex and the City" - der sich in Uniform ausnehmend gut macht). Und warum der eine wie Mark Wahlberg aussieht, aber nur fast. Ok, des Rätsels Lösung ist nicht sehr schwer: es ist sein Bruder Donnie.
Abgesehen von all diesen Verwirrungen aber eine sehr sehenswerte Serie, viel weniger pathetisch als erwartet. Mal abgesehen von der Titelmusik, die ein bißchen nach Titanic klingt und daher zu Tränen rührt. Ok, ein bißchen Pathos gibts schon. Zum Beispiel bei schönen Dialogen wie diesem hier:
Random Militär: "I'm afraid you'll be surrounded."
Lt. Winters: "We're paratroopers. We're supposed to be surrounded."
Nachträgliche Anmerkung: Aber eine Prise Humor ist auch dabei.
Abgesehen von all diesen Verwirrungen aber eine sehr sehenswerte Serie, viel weniger pathetisch als erwartet. Mal abgesehen von der Titelmusik, die ein bißchen nach Titanic klingt und daher zu Tränen rührt. Ok, ein bißchen Pathos gibts schon. Zum Beispiel bei schönen Dialogen wie diesem hier:
Random Militär: "I'm afraid you'll be surrounded."
Lt. Winters: "We're paratroopers. We're supposed to be surrounded."
Nachträgliche Anmerkung: Aber eine Prise Humor ist auch dabei.
Jukie - 14. Mai, 09:08







