Castingshows, die Zweite
Ich habe - mehr aus pragmatischen Gründen denn aus ideologischen - vor zwei bis drei Samstagen aufgehört, die aktuelle DSDS-Staffel zu verfolgen. Vielleicht sehe ich mir noch das Finale an, mal sehen, aber prinzipiell kann einem das hinterher auch immer jemand plastisch schildern. Kann sogar eine zusätzliche Qualität erhalten dadurch! Außerdem kann man diese Sache ja auch wunderbar über Nachrichtenbeiträge, Berichte und Blogs verfolgen, wie zum Beispiel im TV-Blog (gekoppelt an TV-Spiefilm.de, daher nicht so richtig ein Blog, irgendwie) von Kai Rehländer.
Da musste ich doch gerade lesen, dass Cutie Max Buskohl am Samstag "When You Were Young" von den Killers zum besten gab, was Dieter Bohlen zur Aussage veranlasste: „Mit dieser Musik hast Du hier nichts verloren.“ Wozu man irgendwie nur sagen kann: Ja, das stimmt wohl leider. Oder besteht Hoffnung? Einiges an Indiemusik ist ja in den letzten, sagen wir zwei, Jahren ziemlich "Salonfähig" geworden, will sagen: wird von Teenies gehört und in der Bravo besprochen. Das mag mir als INTRO-Leserin nicht schmecken, andererseits darf man sich aber auch nicht beschweren: Schließlich ist es doch gut, wenn die Jugend etwas anständiges hört! ... Und schon ist man mittendrin: in dem alten Konflikt zwischen dem Wunsch, die angebetete Indie-Truppe möge doch ein breiteres Publikum erreichen, auf dass sie nicht mehr am Existenzminimum rumkrebsen muss und auch mal bessere Musik im Radio läuft, und der Hipness, nur Bands zu hören, die fast niemand kennt. Diese Hipness will man natürlich auch nicht aufgeben! Und überhaupt, auf Konzerte gehen, wo lauter junges Gemüse in Ringelshirts mir demonstriert, dass sie ihre Röhrenjeans drei Nummern kleiner kaufen kann? ... Ach! Dieses Dilemma ist wohl nicht aufzulösen.
Zurück zu Max Buskohl, Dieter Bohlen ("gemein wie nie!" kann ich da nur sagen) und den Castingshows. Da muss ich mir wohl jetzt leider den Schluss von Kai Rehländer klauen, der sich nämlich wünscht, dass der gute Max "in der kommenden Show was von Pete Dohertys „Babshambles“ singt. Wie wär es mit „Fuck forever“? Das würde sogar der Dieter verstehen."
Dem habe ich nichts hinzuzufügen!
Da musste ich doch gerade lesen, dass Cutie Max Buskohl am Samstag "When You Were Young" von den Killers zum besten gab, was Dieter Bohlen zur Aussage veranlasste: „Mit dieser Musik hast Du hier nichts verloren.“ Wozu man irgendwie nur sagen kann: Ja, das stimmt wohl leider. Oder besteht Hoffnung? Einiges an Indiemusik ist ja in den letzten, sagen wir zwei, Jahren ziemlich "Salonfähig" geworden, will sagen: wird von Teenies gehört und in der Bravo besprochen. Das mag mir als INTRO-Leserin nicht schmecken, andererseits darf man sich aber auch nicht beschweren: Schließlich ist es doch gut, wenn die Jugend etwas anständiges hört! ... Und schon ist man mittendrin: in dem alten Konflikt zwischen dem Wunsch, die angebetete Indie-Truppe möge doch ein breiteres Publikum erreichen, auf dass sie nicht mehr am Existenzminimum rumkrebsen muss und auch mal bessere Musik im Radio läuft, und der Hipness, nur Bands zu hören, die fast niemand kennt. Diese Hipness will man natürlich auch nicht aufgeben! Und überhaupt, auf Konzerte gehen, wo lauter junges Gemüse in Ringelshirts mir demonstriert, dass sie ihre Röhrenjeans drei Nummern kleiner kaufen kann? ... Ach! Dieses Dilemma ist wohl nicht aufzulösen.
Zurück zu Max Buskohl, Dieter Bohlen ("gemein wie nie!" kann ich da nur sagen) und den Castingshows. Da muss ich mir wohl jetzt leider den Schluss von Kai Rehländer klauen, der sich nämlich wünscht, dass der gute Max "in der kommenden Show was von Pete Dohertys „Babshambles“ singt. Wie wär es mit „Fuck forever“? Das würde sogar der Dieter verstehen."
Dem habe ich nichts hinzuzufügen!
Jukie - 22. Apr, 18:41







