Dienstag, 19. August 2008

I told you so...

Obama Pictures and McCain Pictures
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Donnerstag, 14. August 2008

Wenn hier nie jemand Kommentare hinterlässt...

...gibts auch nur Copy & Paste Inhalte. Ha!

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Donnerstag, 7. August 2008

Darker and darker it gets...

This was ABOUT TIME!

Nachdem die Buchreihe nun zum Abschluss gekommen ist und man nicht mehr die Monate bis zum nächsten Band zählen kann, bleibt uns nur noch, auf die restlichen Verfilmungen zu warten - und uns mit Trailern, Teasern und Gossip die Wartezeit zu versüßen. So langsam sieht das Ganze zwar aus wie die Vorschau zum neuen M. Night Shyalaman vs. Tim Burton vs. David Lynch-Film, aber das ist ja eigentlich... ganz gut so! Enjoy...

Mittwoch, 6. August 2008

This phrase made my day

Aus dem Artikel "Everyone's A Narcissist, It Seems", The New York Times-Beilage vom 04.08. in der Süddeutschen Zeitung. Es geht um die immer populärer werden Forschung zum Krankheitsbild "Narzissmus", dessen (Un-)Behandelbarkeit etc. Manche Wissenschaftler haben dazu eine herrlich bodenständige Meinung. So zum Beispiel Dr. Susan Jaffe, eine Psychoanalytikerin aus NY, die sagt:

"It sounds more impressive to say that someone is narcissistic rather than a jerk."

Da kann ich nur sagen: Wo sie recht hat, hat sie recht...

Freitag, 25. Juli 2008

Gastbeitrag

Ich fühle mich sehr geehrt, seit gestern mit einem Gatsbeitrag auf juvenil - blog für kinder- und jugendliteratur vertreten zu sein. kinoverliebt-LeserInnen dürfte dieser Beitrag allerdings schon bekannt sein, es handelt sich um meinen Kommentar zur Verfilmung des Kinderbuchklassikers Krabat, den ich juvenil gerne zur Verfügung gestellt habe, da thematisch passend.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Zitat des Tages

Hallo Ihr Lieben,

heute gibt es mal etwas zum Nachdenken. Und zwar:

"Daß kollektiv verbindliche Normen sich in individuell beliebige Entscheidungen auflösen, ist eines der größten Selbstmißverständnisse "freier" Gesellschaften."

Zugegebenermaßen ist das Zitat natürlich etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber ich finde man kann es durchaus auch ohne diesen verstehen. Der Autor verwendet es jedenfalls im Zusammenhang mit einem der beliebtesten Themen überhaupt - der Liebe. Und ich kann euch das Buch "Liebe in den Zeiten der Weltgesellschaft" von Karl Otto Hondrich nur ans Herz legen, denn ich bin bis jetzt schwer begeistert - wenn ich auch erst auf Seite 20 bin und daher, so ich es denn überhaupt komplett durchlese, noch nicht genau sagen kann, wie ich am Ende darüber denke. Vielleicht lasse ich es euch wissen!

Donnerstag, 17. Juli 2008

Deutschland hat jetzt seinen eigenen "Herr der Ringe"...

Das wurde ja auch Zeit: Die Verfilmung des Fantastik-Klassikers "Krabat" ist quasi fertig und kommt am 9.10. ins Kino. Der Trailer ist einerseits vielversprechend, lässt andererseits aber auch befürchten, dass Regisseur Marco Kreuzpaintner sich zugunsten einer "modernen" Optik tief in der Trickkiste der aktuellen Fantasywelle von Mittelerde über Hogwarts bis Narnia bedient hat - und dabei eventuell den märchenhaften Charme der Vorlage riskiert. Aber ich will hier nicht rumunken. Bei der Besetzung lässt man sich jedenfalls nicht lumpen und hat eine feine Auswahl aus dem Kader der vielversprechenden und vor allem auch schon relativ namhaften deutschen Jungschauspieler zusammengestellt. Da wäre einmal "Knallhart"-Star David Kross als Krabat, den sein Ruhm schon bis zu Liebesszenen mit Kate Winslet gebracht hat (im Rahmen der aktuell im Dreh befindlichen Schlink-Verfilmung "Der Vorleser"). Dann natürlich zwei der Unvermeidlichen - Robert Stadlober und Daniel Brühl, ohne die sich ein deutscher Film kaum derartige Hollywood-Attitüde geben dürfte. Den weiblichen Part übernimmt die zarte Paula Kalenberg, die in "Die Wolke" und "Kabale und Liebe" brillierte und damit schon Erfahrung in der Verfilmung deutscher Kanon-Literatur hat. Einem größeren Publikum vielleicht noch weniger bekannt ist Hanno Koffler, der mich aber schon in "Sommersturm" (ebenfalls Kreuzpaintner) sehr begeistert hat und der kürzliche mit "Der Rote Baron" ja quasi schon einen Ritterschlag des deutschen Kinos erhalten hat. Jetzt fehlt vermutlich nur noch eine Rolle in einer großen 2. Weltkriegs- bzw. 3. Reich-Produktion (vielleicht von Vilsmaier?) und er ist ein gemachter Mann.
Ansonsten gibt man sich offensichtlich viel Mühe, auch bei der Tricktechnik internationale Standards zu halten - mal sehen wie sich das dann auf der Leinwand ausnimmt. Grundsätzlich ist das ja ein guter Ansatz, kann aber auch (siehe meine Bedenken oben) in die Hose gehen. Jetzt seht einfach mal selbst:

Mittwoch, 16. Juli 2008

Medienkonvergenz Galore

Am Anfang meiner kleinen Medienkonvergenz-Geschichte steht, wie immer: das Leben. In diesem Fall das Leben von Frederico Fellini, das sicher so einiges zu bieten hatte. Zum Beispiel ereilte den Regisseur nach der Verwirklichung von 7 1/2 Filmen eine kreativen Blockade, aus der heraus der Film "8 1/2" entstand. Fellini spiegelt darin seine Schaffensprobleme in seinen "Alter Egos" - sowohl in der Hauptfigur, dem fiktiven Regisseur Guido, wie auch in Marcello Mastroianni selbst, der Guido verkörpert. Die Blockade hat Fellini dabei en passant wohl auch noch überwunden, wurde der Film doch immerhin vom British Film Institute zum Drittbesten Film aller Zeiten gewählt. Soviel zum Übergang vom Leben in die Fiktion. Aber es geht noch weiter.

Durch "8 1/2" fühlte sich der italienische Bühnenautor Mario Fratti nämlich inspririert, ein Bühnenstück über Fellini zu schreiben. Dies hielt wiederum Ed Kleban, der Texter von "A Chorus Line", eigentlich für richtigen Musicalstoff. Zusammen mit dem Autor und Komponisten Maury Yeston schrieb Fratti sieben Jahre bis zur Entstehung von "Nine" - ein folgerichtiger Titel, den "8 1/2" plus ein bißchen mehr, nämlich Musik, das gibt neun. Schlußendlich sah 1981 Katherine Hepburn das Stück und war so begeistert, dass sie prompt Fellini anrief und ihn überredete, es am Broadway zu zeigen - wo es ab 1982 für zwei Jahre mit großem Erfolg lief.
Nach London und weiteren Stationen gab es 2003 eine große erfoolgreiche Wiederbelebung am Broadway mit neuen Szenen und Antonio Banderas in der Hauptrolle.

Dieser große Erfolg zieht jetzt, wir ahnen es schon, den nächsten Medienwechsel nach sich. Und der geht natürlich, wie könnte es anders sein - zurück ins Kino. Rob Marshal will sein Oscar-Erfolgsrezept von "Chicago" wiederholen und adaptiert "Nine" nun für Hollywood (aber nennt es nicht "9 1/2", was doch eigentlich lustig gewesen wäre...). Und, wie man es bei einem solchen Prestigeprojekt und Musicalerprobten Regisseur erwarten kann, ist schon die Besetzung Oscarreif: Den Mastroianni- und damit ja auch irgendwie Fellini-Part übernimmt Daniel-Day Lewis, ansonsten mit dabei sind Penelope Cruz, Sophia Loren, Judi Dench, Nicole Kidman und Marion Cotillard. Die Oscargewinner geben sich quasi die Klinke in die Hand. Vielleicht war das auch eine Bedingung, um überhaupt mitspielen zu dürfen. Es ist allerdings auch Kate Hudson mit dabei. Aber irgendwer muss den Oscar ja auch noch gewinnen, nicht wahr?

Ich bin jedenfalls schon mal gespannt - da muss man sich ja unbedingt vorher "8 1/2" ansehen und vergleichen, was bei den ganzen Medientransfers noch geblieben ist. Oder am besten Fellinis Biographie lesen. Spannend ist auch, wie wohl Daniel-Day Lewis' Singstimme ist. Und natürlich die nur schwer zu beantwortende Frage: Wie hätte Fellini der Film gefallen?

Kinoverliebt?

kinoverliebt.fm

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Jukie - 19. Aug, 10:17
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